MEDIATION & Nachfolgeregelung Christine Saretz
MEDIATION & Nachfolgeregelung  Christine Saretz 

Was ist Mediation?

" 'In meiner Seele wohnen zwei Wölfe. Einer ist der Wolf der Dunkelheit, der Angst, des Misstrauens und der Verzweiflung. Der andere ist der Wolf des Lichts und der Liebe, der Lust und der Lebensfreude.' Der Enkel fragt: 'Und welcher der beiden gewinnt?' 'Der, den ich füttere.' “ (Indianische Weisheit)

Mediation ist die Beseitigung eines Konfliktes zweier oder mehrerer Parteien unter aktiver Beteiligung der Konfliktparteien.
Hier unterscheidet sie sich zum Gerichtsverfahren, es wird keine Lösung von "oben" aufgesetzt, sondern die Konfliktparteien suchen sich die Lösung selber.
Der Mediator / die Mediatorin moderiert sozusagen das Gespräch, er / sie sucht selbst keine Lösungen.

... außergerichtliche Lösung ...

Die Mediation ist zumeist auch kostengünstiger als ein Gerichtsverfahren, weil gerichtliche Prozesse meistens sehr lange dauern und dann eine Lösung gefunden wird, mit der oft eine der beiden Seiten nicht zufrieden ist, so kommt es zur wiederholten Anrufung des Gerichts.
Zunehmend schlagen auch Gerichte eine Mediation vor, wenn sich herausstellt, dass es keine eindeutige Lösung gibt.

... verbesserte Kommunikation  ...

"Man kann nicht nicht kommunizieren." (Paul Watzlawick)

Ursache vieler Konflikte ist die mangelnde oder mangelhafte Kommunikation.

Das Mediationsverfahren fördert diese und gibt in entspannter Atmosphäre den Konfliktparteien die Gelegenheit, ihre Sicht darzustellen.

Der Vorteil der Mediation ist, dass durch die eigenständige Erarbeitung der Lösung die Akzeptanz größer ist und dass man in diesem Gespräch seine Sicht nochmals darlegen kann, andererseits aber auch die Sicht des anderen nochmals dargelegt bekommt.

Die verschiedenen Perspektiven können verdeutlicht werden, die Kommunikation, das gegenseitige Verständnis kann herausgearbeitet werden.

... unbedingte Vertraulichkeit ...

Das, was bei der Mediation gesagt und erarbeitet wird, bleibt immer innerhalb dieser Runde, es sei denn, die Konfliktparteien möchten von sich aus etwas mitteilen. Vertrauen ist ein wichtiger Bestandteil der Mediation.

... (nicht) vorhandene Bereitschaft  ...

Die einzige Bedingung für eine Mediation ist, dass beide Seiten dies wollen.

Alles andere ist offen, auch besteht kein Zeitdruck, man kann sich einmal, aber auch zehnmal treffen - dies entwickelt sich während des Verlaufs.

"Seien Sie nie nur mit einer Meinung zufrieden." (George Bernard Shaw)

Konflikt-Potenzial-Analyse

Was aber nun, wenn nur eine Seite zur Mediation bereit ist und die andere Seite kein Gespräch möchte?

Hier kann man mit Hilfe der Konflikt-Potential-Analyse zunächst einmal versuchen, die Situation mit nur einer Seite zu analysieren. Die KPA ist sehr strukturiert, und im Idealfall hat man in relativ kurzer Zeit eine erste Hilfestellung, die zu weiterem Vorgehen überleitet.

www.mediation-saretz.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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